Mehr als ästhetische Architektur: durchdachte, nachhaltige Gebäude realisieren

Architektur entwickelt sich ständig weiter und unterliegt einem stetigen Wandel. Aufgrund ihrer Vielschichtigkeit gibt es immer mehr zusätzliche Aspekte, die wir berücksichtigen müssen. Dazu gehört auch ein energieeffizientes Denken im Kontext der Bauforschung.

Blick von verglastem Balkon in die Natur"Es ist schön zu sehen, dass die Bedeutung nachhaltiger Architektur zugenommen hat. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bezüglich Energieeffizienz und anderer ökologischer Faktoren für die Baubranche werden strenger und die Anforderungen an umweltverträgliches Design steigen. Unser Ziel ist es, Planern und Architekten dabei zu helfen, diese Anforderungen zu erfüllen, indem wir Lösungen anbieten, die sowohl Nutzen als auch Energieeffizienz bieten.“, sagt Kimmo Hilliaho, promovierter Bauingenieur und Head of Marketing and HR der Lumon Gruppe.

Weltweit überdenken Städte ihre Umweltstandards und setzen sich ehrgeizige Ziele, um der CO2-Neutralität schrittweiße näher zu kommen. Da das Baugewerbe einer der größten Industriezweige ist, kann das Thema Nachhaltigkeit in diesem Kontext nicht länger nur eine Floskel sein.

"Der Vorteil der Balkon- und Terrassenverglasungen von Lumon ist, dass sie sowohl ästhetische als auch nachhaltige Aspekte berücksichtigen. Die Entwicklung der Verglasung ist ein kontinuierlicher Prozess, der startet, seit wir 1990 unser erstes Verglasungssystem installiert haben. Diese Anlage ist immer noch in Gebrauch. Es ist uns wichtig, dass unsere Verglasungen in jeder Hinsicht den Nutzen der auskragenden Elemente maximieren – für alle Beteiligten. Die Synthese aus Nachhaltigkeit und ästhetischen architektonischen Eigenschaften trägt letztendlich zur Gesamtwirkung des Gebäudes bei", so Kimmo weiter.

Heizenergieeinsparungen eines Wohngebäudes können bis zu 10,7 % betragen.

Die durch die technischen Beschaffenheiten einer Balkonverglasung entstehende Pufferzone, schützt vor Wind. Unliebsame Zugluft wird somit im Gebäude vermieden. Die Gebäudefassade fungiert als eine Art "grüne" Hülle, die die Gebäudefront im wahrsten Sinne des Wortes "lebendig" werden lässt.

Eckgebäude mit Glasfassade von Lumon„Konkret wird dies am Beispiel der Energieeffizienz. Gebäude mit geschlossenen Balkonverglasungen können bis zu 10,7 % Heizenergie einsparen. Für sich allein betrachtet stellt ein verglaster Balkon zwar einen belüfteten Raum dar. Dieser bildet jedoch eine Schutzhülle gegen Witterung und schirmt so denn Innenbereich von äußeren Einflüssen ab; der Winddruck, der auf das Gebäude wirkt, wird reduziert, was wiederrum die Energieeinsparungen bewirkt. Aus ästhetischer Sicht fungiert die Balkonverglasung als verbindendes Element, ohne in die architektonische Gestaltung einzugreifen – ohne optisch störende Pfosten. Balkonverglasungen stellen nicht nur ein gestalterisches Element, sondern tragen zur Nachhaltigkeit des Gebäudes bei. Im günstigsten Fall wird die Balkonverglasung bereits in die ersten Planungsphasen mit einbezogen. Dadurch können Balkone konzipiert werden, die eine möglichst umweltfreundliche Nutzung ermöglich.", erklärt Hilliaho.

Die Zukunft der Architektur geht über das eigentliche Design hinaus – es gilt, Gebäude zu konzipieren, die durchdacht und gleichzeitig ästhetisch sind. Beides geht Hand in Hand.

"Wir blicken positiv in die Zukunft der Architektur und möchten mehr Raum schaffen: Mehr Raum zum Leben und mehr Raum für die Entwicklung energieeffizienten Denkens im Baugewerbe", schließt Kimmo.

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Kimmo Hilliaho, Doctor of Science in Technology, Lumon Oy
Kimmo Hilliaho
Doctor of Science in Technology, Lumon Oy
Kimmo Hilliaho erforscht und untersucht seit 2009 Balkonverglasungen und promovierte zum Thema „Energiesparpotential und Innentemperaturen verglaster Räume: Bewertung mittels Messungen und Simulationen“.