Flexible Raumnutzung

Langfristige Mieterbindung durch Wohnraummobilisierung

Ob Veranda oder Balkon – Der Wunsch nach einem privaten Rückzugsort im Freien steht bei vielen Mietinteressenten an oberster Stelle. Wohnungen, die über das begehrte Ausstattungsmerkmal verfügen, werden nicht nur schneller vermietet, sondern nachweislich auch langfristiger belegt. Im Laufe der Zeit steigt jedoch häufig der Flächenbedarf der meisten Privathaushalte. Zahlreiche Faktoren – wie Homeoffice oder Familienzuwachs – führen dazu, dass auch ein Mietobjekt mit Außennutzung nicht mehr den eigenen Bedürfnissen entspricht. Wird mehr Raum benötigt, dauert die Suche oft lang. Ein Wechsel ist sowohl für Mieter als auch Vermieter mit Aufwand und Kosten verbunden. Der besonders in Innenstädten herrschende Wohnraummangel erschwert einen Umzug zusätzlich. Die bundesweite Baulücke bringt aber auch Positives mit sich: Sie begünstigt die Entstehung neuer Konzepte im Wohnungsbau. So rückt etwa variable Flächengewinnung immer mehr in den Fokus von Planern, Architekten und Investoren. Eine bedürfnisorientierte, flexible Raumnutzung steigert langfristig die Attraktivität des Mietobjekts.

Umdenken im Wohnungsbau

Wie beispielsweise tiny houses und Wohncontainer zeigen, sind moderne Planungsansätze für ein beschränktes Platzangebot seit Jahren im Kommen. Besonders im urbanen Raum muss jeder verfügbare Zentimeter effizient genutzt werden. Auch der als konservativ verrufene serielle Wohnungsbau befindet sich aus diesem Grund allmählich im Wandel. Er unterliegt zwar immer noch strengen wirtschaftlichen Vorgaben, die Rahmenbedingungen und Bedürfnisse der potenziellen Bewohner haben sich aber verändert. Die Wohnraumexperten von Lumon sind sich daher sicher: Neu entwickelte, modulare Konzepte werden künftig zwangsläufig von festverankerten Raumfunktionen abweichen. Egal, ob Wohnraum oder Küche – Ein Zimmer erfüllt längst nicht mehr nur einen Zweck. Planer und Architekten müssen eine optisch ansprechende Außengestaltung mit einer hochfunktionalen, benutzerfreundlichen Innenraumgliederung verknüpfen. So entsteht neuer Spielraum, der Bewohnern individuelle Nutzungskonzepte eröffnet und das Mietobjekt langfristig attraktiver macht.

Variable Wohnfläche

Mobile Lösungen wie Schiebewände oder modularer Leicht- und Trockenbau erlauben eine benutzerorientierte Veränderung des Grundrisses. Die Wohnfläche kann je nach Bedarf frei eingeteilt werden. Ein Eingriff in die Baumasse ist allerdings mit viel Aufwand verbunden und kann bei einem Mieterwechsel nur kostenintensiv revidiert werden. Hellhörige Schiebelösungen bieten zudem kaum Privatsphäre. Leicht- oder Trockenbauelemente können den Raum verdunkeln. Eine unkomplizierte Möglichkeit, die Wohnfläche variabel zu erweitern, bietet die Einbindung von geplanten Balkonen, Loggien und Veranden in das Raumkonzept. Die witterungsanfälligen Freisitze werden durch ein variables Verglasungssystem zu einem dauerhaften Aufenthaltsraum. Offenliegende Freisitz-Lösungen, die sonst nur in den Sommermonaten zum Verweilen einladen, können so das ganze Jahr über genutzt werden. Ändern sich die Ansprüche der Bewohner, kann das System mühelos wieder geöffnet werden, bis erneut Bedarf besteht. Der gemütliche Zusatzraum kann beispielsweise als Arbeitszimmer, Spielraum für die Kinder oder klassisch als Wintergarten dienen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind unbegrenzt.

Intelligentes System mit Verglasung

Eckverglasung ohne Pfosten
Die Lumon Dreh-/Schiebeverglasung schützt den Balkon vor Witterung. Der Freisitz wird so zur indirekten Erweiterung der Wohnfläche.

Funktionale Dreh-/Schiebeverglasungen – wie die rahmenlosen Elemente von Lumon – eignen sich für die verschiedensten Bauprojekte. Die Systeme bestehen aus Einscheibensicherheitsglas und an Decke und Boden oder Brüstung installierten Aluminiumschienen. Sie ermöglichen im geschlossenen Zustand einen kompletten Schutz des Freisitzes vor Witterungseinflüssen. Sowohl Balkone mit bereits existenten Brüstungen als auch Baukörper ohne Begrenzung wie Terrassen und Veranden können unkompliziert mit einer Dreh-/Schiebeverglasung nachgerüstet werden. Einmal eingebaut, kann je nach Mieter frei entschieden werden, ob die Fläche als Wohnraumerweiterung, Freisitz oder als eine Kombination aus beidem genutzt wird.

Hell und freundlich

Besonders in innerstädtischen Gebieten ist der Zugang zu frischer Luft und Natur von großer Bedeutung. Die innovativen Balkonverglasungen von Lumon schränken diesen Bezug auch im geschlossenen Zustand nicht ein. Die Schiebesysteme kommen ohne störende Pfeiler und Rahmen aus und garantieren einen maximalen Lichteinfall. Die Scheiben der Balkonverglasung fügen sich fast nahtlos aneinander. Auf Wunsch können die ein bis drei Millimeter breiten Lüftungsspalten mit Dichtungen geschlossen werden. Die Glaselemente lassen sich weiterhin öffnen und schließen, der Ausblick bleibt frei. Durch das unkomplizierte Lüften herrscht ganzjährig ein angenehmes Raumklima. Hintereinander positioniert können die Scheiben platzsparend am Rand untergebracht werden. Eine aufwendige Demontage wie bei anderen variablen Baukomponenten entfällt. Ob als Arbeitsplatz im Homeoffice oder zuggeschützter Spielraum für den Nachwuchs – Die Bewohner können den optionalen Raum ganz an ihre Bedürfnisse anpassen. Eine Kindersicherung sowie ein Riegelschloss sorgen dabei für die zusätzliche Sicherheit der einzelnen Scheibenelemente.

Individuelle Lösungen

Mit Hilfe der Fachleute von Lumon können die maßgeschneiderten Verglasungen bestmöglich an die Wünsche von Investoren und Planern angepasst werden. Sowohl Balkone in L- oder U-Form als auch Loggien oder Veranden können problemlos sogar in unterschiedlichen Höhen mit dem Dreh-/Schiebe-System verglast werden. Auch das äußere Erscheinungsbild eines Bestandsbaus wird durch eine Balkonverglasung optisch aufgewertet. Die innovativen Scheibenelemente von Lumon bestehen ausschließlich aus den ressourcenschonenden Werkstoffen Glas und Aluminium. Besonders das vielseitige Baumaterial Glas bietet Architekten und Planern Maximum an gestalterischer Freiheit und fügt sich nahtlos in ein stimmiges Gesamtbild ein. Die Aluminiumschienen können farblich an den restlichen Baukörper angepasst werden oder eigene Akzente setzen. Die neuentstandene Nutzfläche verbindet auf geschickte Weise den Außen- mit dem Innenraum.

Einfluss auf die Mieteinnahmen

Geschosshohe Gebäudeverglasung
Die einzelnen Scheibenelemente können je nach Nutzung geöffnet oder geschlossen werden.

Die zusätzliche Wohnfläche bedeutet nicht nur mehr Komfort für die Bewohner, sondern können auch zu höheren Mieteinnahmen für Investoren und Bauherren führen. Allgemein werden Balkone, Loggien und Terrassen zwar bei der Berechnung der Wohnfläche berücksichtigt, da sie nicht dauerhaft bewohnt werden, aber oft nur zu einem Viertel angerechnet. Weist der Freisitz aber durch eine Verglasung, wie sie auch von Lumon angeboten wird, einen außerordentlichen Nutzwert auf, so kann die Fläche im geförderten Wohnbau bis zu 50 Prozent und im freifinanzierten Markt bis zu 100 Prozent in die Grundfläche einbezogen werden. Berechnungen finden auf Grundlage der Wohnflächenverordnung oder der DIN 277 statt. Die Investition in eine modulare Verglasung bestimmt letztlich den Mietpreis mit. Die Installation des Dreh-/Schiebe- oder Schiebesystems wirkt sich zudem positiv auf die Energieeffizienz des Gebäudes aus. Der verglaste Freisitz wird zu einer Pufferzone zwischen Innen- und Außenbereich. Er macht sich auch bei den Kosten für das Temperieren und Heizen der dahinterliegenden Räume bemerkbar.

Langfristig zufrieden

Verglaste Loggia
Die aus Glas und Aluminium hergestellte Lumon Verglasung kann auch auf bereits bestehende Brüstungen montiert werden.

Sonnen-Loggia, verglaster Freisitz, Wintergarten: Die Vorteile, die eine modulare Balkonverglasung im Vergleich zu anderen flexiblen Raumelementen bietet, sind so zahlreich wie ihre Benennungen. Mit der modularen Schiebetechnik greifen die Experten von Lumon einen aktuellen Trend in der Baubranche auf, der eine wertvolle Erweiterung des Wohnraumes schafft. Sowohl Investoren und Bauherren als auch die zukünftigen Bewohner profitieren von der zusätzlich verwendbaren Fläche. Das dauerhaft montierte, einfach zu handhabende Dreh-/Schiebe-System erfüllt Mietern nicht nur den Wunsch nach einem privaten Freisitz. Es ermöglicht auch die selbstständige Anpassung der eigenen vier Wände an die aktuellen Bedürfnisse. Der flexible Raum kann so einen Wohnungswechsel – beispielsweise aufgrund von Platzmangel – überflüssig machen und Mieter langfristiger an das Objekt binden. So wird nicht nur die Wertigkeit des vermieteten Wohnraumes gesteigert, sondern auch dessen Aufenthaltsqualität.

 

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