
Holzhochhaus roots Hamburg
Deutschlands höchstes Holzhochhaus
Im roots Hamburg wird sichtbar, was möglich ist, wenn Material, Architektur und Nutzung konsequent zusammengedacht werden.
Das rund 65 Meter hohe Gebäude zählt zu den höchsten Holzhochhäusern Deutschlands — mit einem klaren Anspruch: nachhaltige Bauweise, kombiniert mit hochwertigem urbanem Wohnen. Ein zentrales Element dabei: umlaufende Loggien, die nicht nur gestalterisch funktionieren, sondern auch im Alltag nutzbar sind. Bauherr und Eigentümer ist die Garbe Immobilien-Projekte GmbH.
Projektüberblick
- Standort: Hamburg HafenCity
- Gebäudetyp: 18-stöckiges Wohnhochhaus, 181 Wohneinheiten, davon 128 Eigentumswohnungen und 53 öffentlich gefördert
- Bauweise: Holz-Hybrid-Konstruktion
- Besonderheit: umlaufende Loggien in Hochhauslage
- Lumon Produkte: 2.004 lfm Balkonverglasung und Glasgeländer
- Projektenwickler: Garbe Immobilien-Projekte GmbH
- Generalunternehmer: Garbe Immobilien-Projekte GmbH
- Architektur: Störmer Murphy and Partners
Herausforderung
Nutzbare Außenräume – trotz Höhe, Wind und exponierter Lage
Mit zunehmender Gebäudehöhe steigen die Anforderungen massiv:
- hohe Windlasten
- starke Witterungseinflüsse
- erhöhte Anforderungen an Statik und Glasdimensionierung
Gleichzeitig sollte die Architekturidee erhalten bleiben:
- sichtbare Holzstruktur
- filigrane Fassadenwirkung
- keine optische Überladung durch technische Lösungen
Die zentrale Frage war also nicht, ob verglast wird – sondern wie.

Mehrwert für das Gebäude
- Schutz der Bausubstanz
Die Verglasung reduziert die direkte Witterungsbelastung – ein entscheidender Faktor, insbesondere für die langlebige Qualität der Holzbauteile. - Nutzbare Loggien – ganzjährig
Auch in exponierter Höhe bleiben die Außenbereiche funktional nutzbar – unabhängig von Wind und Wetter. - Architektur bleibt sichtbar
Die filigrane Ausführung sorgt dafür, dass der Werkstoff Holz weiterhin prägend bleibt. - Reduzierter Instandhaltungsaufwand
Weniger direkte Belastung bedeutet langfristig geringere Wartungszyklen.

Umsetzung im Projektverlauf
Die Montage erfolgte parallel zum Baufortschritt des Hochhauses.
- enge Abstimmung mit allen Gewerken
- präzise Taktung der Montageprozesse
- Umsetzung unter laufendem Bauablauf
Lumon übernahm dabei:
- technische Planung
- statische Auslegung
- Produktion
- Montage

Fazit
Im roots Hamburg ist die Balkonverglasung kein nachträgliches Upgrade, sondern Teil der architektonischen Lösung.
Sie verbindet:
- Schutz und Nutzung
- Gestaltung und Funktion
- Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit
- Weitere Projekte entdecken
Veröffentlichung der Bilder mit freundlicher Genehmigung der Garbe Immobilien-Projekte (Bauherr) sowie in Einzelfällen von Störmer Murphy and Partners.
Jedes Projekt stellt eigene Anforderungen an Nutzung, Statik und Gestaltung. Genau hier setzt die Planung an.
Projekt mit ähnlichen Anforderungen? Jetzt unverbindlich anfragen.
Weitere Referenzprojekte entdecken.
-
Sterntalerweg Lübeck
mehr erfahren…Die Revitalisierung eines Wohnhochhauses im Lübecker Stadtteil Moisling zeigt, wie Bestandsgebäude durch gezielte Eingriffe wieder attraktiv und wirtschaftlich werden können. Im Zentrum: neue Loggien mit Balkonverglasung, die Wohnqualität, Energieeffizienz und Nutzbarkeit deutlich steigern.
-
Lazurova Concept, Polen
mehr erfahren…Das Lazurova Concept ist ein modernes Wohnprojekt im Warschauer Stadtteil Bemowo. Es wurde von Marvipol Development entwickelt und im ersten Quartal 2023 fertiggestellt. Das Gebäude variiert in der Höhe zwischen 4 und 7 Stockwerken und bietet 232 Wohnungen sowie 3 Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtnutzfläche von über 12.600 m².
-
Bohdalecké Kvarteto: Schallschutz mit Stil
mehr erfahren…Im Prager Stadtteil Michle ist mit Bohdalecké Kvarteto ein Wohnprojekt entstanden, das nicht nur architektonisch überzeugt – sondern auch durch seine durchdachten Schallschutz-Lösungen.















