Verlässlichkeit und Flexibilität

Sicherheit und Planbarkeit auch in unruhigen Zeiten

Eine Baustelle funktioniert wie ein Uhrwerk. Der dortige Ablauf und die Prozesse verlaufen planbar, solange alle Räder richtig ineinandergreifen. Fällt eines aus – sei es noch so klein – kann es zu einer gravierenden Störung kommen, die letztlich den gesamten Prozess lahmlegt.

Zwei Architekten besprechen einen Bauplan

Ein essenzielles „Rädchen“ im komplexen Uhrwerk Baustelle stellen die Werkstoffe dar, die verarbeitet werden. Gibt es hier Probleme oder fällt etwas vollständig aus, steht die Baustelle still. Der Worst Case tritt ein. Innerhalb des letzten Jahres ist dies auf zahlreichen Baustellen passiert. Als zuverlässiger Partner sorgt Lumon dafür, dass das eigene Rädchen, für das der Hersteller von Fassaden- und Balkonverglasungen im Bauprozess verantwortlich ist, reibungslos läuft. Liefertreue und Einhalten von Terminabsprachen sind hierbei zentrale Aspekte.

Die Herausforderung: Ressourcenknappheit

Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass Werkstoffe immer häufiger verspätet oder gar nicht geliefert werden? Die Antwort lautet: Die Ressourcen werden knapp. Hier lohnt sich ein allgemeiner Blick auf das Weltgeschehen. Die weltweite Ressourcenknappheit an natürlichen Rohstoffen entsteht durch verschiedene Faktoren, die sich gegenseitig begünstigen. Ein Faktor ist: Unsere Bevölkerung wächst und somit auch die Nachfrage nach Nahrung, Energie und Werkstoffen. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der vieles im Überfluss nachgefragt und verbraucht wird. Darunter vor allem Rohstoffe, die nur in begrenztem Masse verfügbar sind. So leiden Wasser, Luft und Boden unter unserer wirtschaftlichen Übernutzung und fehlender Nachhaltigkeit. Dies begünstigt den Klimawandel, welcher einen weiteren treibenden Faktor hinsichtlich der Ressourcenknappheit darstellt. Innovative Lösungen für die Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien werden mehr denn je benötigt.

Materialmangel bringt das Uhrwerk zum Stocken

Zurück zum Uhrwerk Baustelle. Die Baubranche stellt einen der ressourcenintensivsten Wirtschaftszweige dar. Allein in Deutschland werden pro Jahr 517 Millionen Tonnen an Rohstoffen verbaut. Es ist offensichtlich, dass besonders hier der Materialmangel fatale Auswirkungen hat. Und dieser schreitet rasend voran: Im Juni 2021 berichtete das ifo-Institut, dass 43,9 Prozent der Hochbau-Unternehmen Probleme haben, vereinbarungsgemäss Werkstoffe zu erhalten. Das sind doppelt so viele wie noch im April. Damals hatten 23,9 Prozent über derartige Verzögerungen geklagt. Der grösste Mangel herrscht aktuell bei Holz, Kunststoff und Stahl vor. Gründe dafür sind sowohl naturwissenschaftlicher als auch wirtschaftlicher Natur. Die aktuelle Holzknappheit resultiert primär aus jüngsten Waldbränden in den USA, einem schwerwiegenden Käferbefall in Kanada und grundsätzlich veränderten Rahmenbedingungen bei Exporten und Zöllen. Die Verknappung von Kunststoff und Stahl geht unter anderem aus zahlreichen Stillständen in Produktionswerken, bedingt durch die Corona-Pandemie, hervor. Denn durch das Virus mussten weltweit Produktionskapazitäten drastisch heruntergefahren werden. Fast zeitgleich allerdings ist die Nachfrage nach Baumaterialien erheblich gestiegen. Ähnlich wie in der Bevölkerung konnte auch in der Wirtschaft ein interessantes Phänomen beobachtet werden – der „Klopapiereffekt“. Unternehmen fingen an, Bestände an Werkstoffen zu horten. Dies hatte wiederum zur Folge, dass es zu einer noch grösseren Verknappung an Baumaterialien kam. Das übergeordnete Uhrwerk Baubranche geriet ins Stocken – der sonst typische termingenaue Einkauf und die Lieferung von Materialien sind für viele Unternehmen kaum mehr ausführbar.

Effizienter Umgang mit Energie und Material

Daher kommt es darauf an sicherzustellen, dass auch in Zukunft noch ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, damit sämtliche Uhrwerke wieder so zuverlässig arbeiten – auch das der Baubranche. Ressourcenknappheit wird bekämpft durch den intelligenten und effizienten Einsatz von Ressourcen. Dies kann erfolgreich erreicht werden, wenn folgende zwei Bereiche angegangen werden: Energie- und Materialeffizienz. Bei beiden Aspekten offenbart sich ein enormes Einsparpotential. Das hat auch Lumon erkannt und berücksichtigt beide Aspekte sowohl im Herstellungsprozess als auch in der Produktanwendung.

Laptop auf einem Schreibtisch

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Energieeffizienz bei Lumon

Entwickelt wurden daher integrierte Balkonverglasungen, die dazu beitragen, den Energiebedarf von Gebäuden zu minimieren. Diese weisen eine moderne und stilvolle Optik auf und regulieren effizient den Wärmeverbrauch. So wird durch die intelligenten Verglasungen der Balkon zu einer Art „thermischen Puffer“ zwischen innen und aussen: An kühleren Tagen gelangt weniger Kälte von aussen in den Wohnbereich. Gleichzeitig geht weniger Wärme von innen nach aussen verloren. Dies spart Heizkosten, wovon auch die Umwelt profitiert. Die Verglasung sorgt zudem dafür, dass die vorhandene Sonneneinstrahlung effizienter genutzt wird und dahinter liegende Räume weniger Heizkraft benötigen.

Energieeffizienz wird bei Lumon grossgeschrieben: Stilvolle Gebäudeverglasungen regulieren den Energiebedarf

Materialeffizienz bei Lumon

Der zweite Schlüssel zur Ressourceneffizienz ist der bewusste Einsatz von Materialien. Lumon verwendet für die Verglasungen bis zu 95 Prozent Glas und Aluminium. Die beiden Werkstoffe sind besonders umweltfreundlich, da sie nahezu vollständig recycelbar sind. Darüber hinaus werden 95 Prozent des Glas- und Aluminiumabfalls bei der Herstellung neuer Produkte wiederverwertet. Lumon Produkte werden daher nicht nur aus hochwertigem Recyclingmaterial hergestellt und sind dadurch maximal ressourcenschonend. Überdies sind letztere besonders langlebig und verlängern automatisch die Wartungsabstände am Gebäude. Das bedeutet für Eigentümer einen geringeren Sanierungsbedarf bei ihrer Immobilie. Um noch ressourcenschonender zu arbeiten, werden die Verglasungen stets massgefertigt – der Materialabfall wird so drastisch verringert. Lumon hat seine Prozesse so umweltbewusst konzipiert, dass auch Energie und Kapazitäten gespart werden. Gleichzeitig können die Experten von Lumon mithilfe der massgeschneiderten Verglasungen bestmöglich auf Wünsche von Investoren, Bauherren und Planern eingehen. Egal wie gross das Projekt auch ist – es wird eine optimale, individuelle Lösung geschaffen. Bei der Herstellung kommen hochmoderne Software-Programme und Roboter zum Einsatz. Diese machen es möglich, Produktionsüberschüsse auf ein Mindestmass zu reduzieren. Darüber hinaus verwendet Lumon für die Verpackung der Produkte eine Mischung aus ausschliesslich nachhaltigen Materialien und wiederverwerteten Retouren-Verpackungen, die eigens für neue Zwecke recycelt werden. Als verlässlicher Hersteller und Partner im Bereich Balkonverglasung ist es Lumon ein grosses Anliegen den eigenen CO₂-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Balkonverglasung und Geländer mit Plissees
Lumon Verglasungen sind hergestellt aus den recyclebaren Werkstoffen Glas und Aluminium.

Lumon als zuverlässiger Lieferant

Auch in herausfordernden Zeiten bleiben wir zuverlässiger Partner. Für die innovativen Balkonverglasungen von Lumon wird kein weiterer Rohstoff ausser den ressourcenschonenden Werkstoffen Glas und Aluminium benötigt. Dadurch gibt es keine Störungen bei der Herstellung durch Materialverknappungen, und folglich auch keine Verzögerungen bei Projekten. Zusätzlich pflegt Lumon langfristige Beziehungen zu Werkstoff-Lieferanten. All dies ermöglicht eine termingerechte Planung, auch in schwer vorhersehbaren Zeiten. Die Experten von Lumon bieten Investoren, Bauherren und Planern während des gesamten Projektablaufs stets den grösstmöglichen Support.

Lumon Mitarbeiterin am Telefon

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