Wie können Bauherren mehr Geld mit Balkonen verdienen?

Lumon erhebt Studie in vier europäischen Wohnungsmärkten

Heutzutage haben fast alle neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern einen Balkon, manchmal sogar zwei. Der Zweck derer ist, dass die Bewohner einen direkten Zugang nach draussen haben. Oft werden Balkone jedoch kaum oder bestenfalls als Abstellraum genutzt. Warum ist das so?

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum diese zusätzlichen Quadratmeter vielmehr nur ein Kostenfaktor zu sein scheinen: Der Balkon ist ein windiger Ort, der bei Regen nass wird. Er wird schmutzig, wenn im Herbst die Blätter auf den Boden fallen. Manchmal nutzen kleine Tiere, wie z. B. Vögel, den Balkon als ihr Zuhause. All dies lässt sich darauf zurückführen, dass Balkone normalerweise komplett offen sind und diese Dinge zulassen. Und daher ist die Balkonnutzung meist auch relativ gering.

Für Bauherren ist er ein Kostenpunkt, der gebaut werden muss, weil die Bewohner es immer noch verlangen, der Stadtplan es verlangt und die Architekten sie mögen – denn sie ermöglichen, das Gebäude mit einzigartigem Design zu versehen. Die Strukturen in und um den Balkon herum sind jedoch nicht einfach: die Isolierung, die Bauten, welche die Balkonplatten halten, die Pfeiler, die manchmal sogar unterirdisch bis zur Garage hinuntergehen und sogar den Raum der Parkplätze begrenzen.

Können Balkone nicht doch nutzbar werden? Was denken Endkunden?

Lumon beauftragte das finnische Marktforschungsinstitut Taloustutkimus Oy mit der Durchführung einer Studie in vier sehr unterschiedlichen Wohnungsmärkten: in Deutschland, den Niederlanden, Polen und der Schweiz. Die Studie wurden in jedem Land von professionellen lokalen Forschungsunternehmen in der jeweiligen Sprache durchgeführt. Zielgruppe waren potenzielle private Käufer neuer Wohnungen, die das Wohngebäude auch selbst bewohnen wollen.

Trotz grosser Unterschiede zwischen den Ländern waren die Ergebnisse in zweierlei Hinsicht überraschend. Die beiden Hauptergebnisse waren nämlich sehr ähnlich:

  1. 67-85% der Befragten wären bereit, mehr Geld zu investieren, um ihre neue Wohnung mit einer rahmenlosen Balkonverglasung auszustatten
  2. 72-88% der Befragten glauben, dass ein verglaster Balkon den Wert der Wohnung um mindestens 5% steigert

Verkaufschance für Bauherren: Höherer Verkaufspreis mit rahmenlosen, sich öffnenden Balkonverglasungen

Die Kosten für den Bau der Balkonverglasungen und damit für den Schutz des Balkons betragen nur einen Bruchteil der zusätzlichen Investition, die Endkunden bereit sind auf sich zu nehmen, um dessen Vorteile zu geniessen: ein fast ganzjährig nutzbarer, attraktiver Wohnraum ohne störenden Schnee, Wasser, Schmutz, Müll oder Laub und für Kleintiere wie Vögel nicht zugänglich. Stattdessen wird der Balkon zu einer komfortablen Teestube, auf der die Bewohner die Natur geniessen können.

Basierend auf den Ergebnissen der Studie konnten wir bei Lumon mit unseren Kunden Business Cases erstellen, die je nach Anforderungsprofil der Wohnprojekte Nettogewinne im bis zu siebenstelligen Euro-Bereich ausweisen.

Möchten Sie mehr über die Studie und deren Vorteile für Ihr Projekt erfahren?

Wenden Sie sich an unsere Lumon-Experten, wir erstellen Ihnen gerne Ihren spezifischen Business Case.

Kontakt

Jari Miettinen, Vice President, Emerging Markets Business bei Lumon International
Jari Miettinen
Vice President, Emerging Markets Business
Lumon International